Welchen Solarmodultyp wählen?

 

Grundsätzlich können Solarmodule durch ihren Einsatzzweck und ihren Aufbau unterschieden werden.

 

 Unterscheidung nach Einsatz:

 

 

- Es gibt Module für netzgekoppelte PV Systeme zur Einspeisung, die bei Entsprechender Verschaltung schnell Systemspannungen von mehreren hundert Volt erreichen und nicht immer für autarke Energieversorgungssysteme geeignet sind!

 

 

- Und es gibt Solarmodule für autarke Energieversorgungsanlagen, die hohe Leistungen bei angepasster Systemspannung bereitstellen.

 

Diese Solarmodule für autarke Energieversorgungsanlagen arbeiten mit geringeren Systemspannungen, dafür aber mit höheren Strömen als die Module für netzgekoppelte Anlagen.
Meist werden im autarken Betrieb Batteriebänke im Spannungsbereich von 12 – 48 Volt verwendet, dementsprechend geringer sind hier auch die Systemspannungen auf der PV Seite im Vergleich zu netzgekoppelten Anlagen. Vergleichen Sie immer die Leerlaufspannungen der Solarmodule (die sich bei entsprechender Verschaltung auch addieren können) mit der maximal möglichen Eingangsspannung Ihres Ladereglers. (Datenblatt)
Um eine entsprechende Leistung zu erzielen, werden bei reduzierten Spannungen höhere Ströme benötigt. Genau für diesen Einsatz sind die autarken Solarmodule der Blue Solar Reihe optimiert. Sie sind extrem robust und liefern eine hohe Leistung bei angepasster Modulspannung. Das macht sie im Vergleich zu herkömmlichen Solarmodulen zur Netzeinspeisung zwar etwas teurer, allerdings liefern sie so auch für Jahrzehnte zuverlässig Energie in einem autarken Energieversorgungssystem.

 

Unterscheidung nach Aufbau:

 

 

 

Bei Monokristallinen Solarmodulen werden die einzelnen Zellen aus einzelnen dünnen Scheiben der in sich homogenen Kristallen gefertigt. (Wafern) Dieses Verfahren ist das Aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Solarmodulen, die Technik ist ähnlich wie die der Herstellung von Halbleiterchips für Transistoren. Der Gesamtwirkungsgrad liegt hier bei bis zu 19 %.

 

 

Bei Polykristallinen Solarmodulen werden die einzelnen Zellen aus meheren Kristallen zusammengefügt und erreichen gute Gesamtwirkungsgrade von bis zu 15 % bei einem sehr guten Preis - Leistungsverhältnis.

 

 

Bei Dünnschicht Solarmodulen wird eine dünne Schicht auf eine Glasfläche aufgebracht. Aufgedampfen, Aufgesputtern und ähnliche Verfahren kommen zum Einsatz. Diese Solarmodule sind günstig, erreichen allerdings auch nur einen Wirkungsgrad von ca. 7 % Der Einsatz solcher Module macht besonders bei diffusen Lichtverhältnissen Sinn, da diese Module auch dann noch gute Leistungen erreichen. (Im Gegensatz zu Mono oder Poly Modulen)